Stellen Sie sich mal vor, in Deutschland würde der öffentlich rechtliche Rundfunk abgeschaltet, ähnlich wie in Griechenland. Nur noch Privatfernsehen!!! Welch eine grauenhafte Vorstellung!!!!

Ein Trost hätte das ganze ja. Zwar ginge dann die Demokratie noch weiter den Bach runter, aber durch die Berieselung mit dem Privatrundfunk und TV würde man das nicht mehr so merken. Ein Trost.

C´est les simples, qui sont béates, parceque le royaume des cieux va leur appartenir.

 – imgo-

Mr President – you can`t

George „dubblejuh“ hat im Gegensatz zu Ihnen, Mr. President, offen und ohne Skrupel die Demokratie abgebaut. Sie, Mr. President, der Sie angetreten sind, alles besser zu machen und versprochen hat, dass Terrorismus niemals die demokratischen Grundrechte beeinträchtigen darf, Sie, Mr. President, der versprochen hat, Guantanamo aufzulösen und die dortigen Gefangenen der regulären US-amerikanischen Justiz zu übergeben, Sie, Mr. President, lassen es zu, dass unter dem Vorwand, ihr Land zu schützen, ihre Geheimdienste ausländische Internetnutzer  heimlich ausspionieren. Das mag zwar in Ihrem Land legal sein, aber wie wollen Sie eigentlich mit solchen Methoden die Demokratie schützen? Wann begreifen Sie endlich, dass man nichts schützen kann, was man vorher durch solche Methoden zerstört hat. No, Mr President, you can`t.  -Joachim F. Gogoll-

Ich wundere mich schon lange nicht mehr ob der Unfähigkeit von Mainstream-Ökonomen – allein es ist immer noch ein gehöriges Maß an Fassungslosigkeit bei mir vorhanden, wenn ich feststelle, dass solche sogenannten Experten immer noch nicht akzeptieren wollen oder können, dass die Mainstreamökonomie die Ursachen lieferte, warum unsere Volkswirtschaften gegen die Wand gefahren sind oder noch fahren!

Da haben wir es wieder! Frankreich soll wettbewerbsfähiger werden, um seine wirtschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Das heißt dann wohl: runter mit den Löhnen oder wie!!!??? Was schon vorher falsch war, soll wiederholt werden.

Halten wir einfach mal fest: die Bundesrepublik Deutschland hat in den vergangenen 18 Jahren alles getan, den Arbeitnehmern Einkommensverluste als alternativlos zu verkaufen. Und man hat kopfnickend und seufzend akzeptiert, dass das wohl ein durch die Globalisierung verursachtes Übel sei, dass einfach hinzunehmen sei. Und unsere systemkonformen Ökonomen haben diesen Blödsinn auch noch massiv unterstützt. Das war Wasser auf die Mühlen der Neoliberalen. Dieser verhängnisvolle Wettlauf um die niedrigsten Löhne in der Eurozone hat dazu geführt, dass wir Exportweltmeister wurden, gleichzeitig haben unsere Handelspartner, weil sie diesen ruinösen Wettlauf um die Niedriglöhne nicht mitmachen wollten, ihre Handelsbilanzdefizite vergrößert und Schulden gemacht, um unsere Produkte zu kaufen. Ergebnis: wie bekannt – die Südländer haben ihre Volkswirtschaften massiv ruiniert, die Bundesrepublik konnte ihre Produkte wegen ihrer niedrigen Lohnstückkosten innerhalb der Eurozone bestens verkaufen. Der Pferdefuß dabei: wir haben unsere Sozialsysteme durch sinkende Löhne und Niedriglohnjobs ruiniert. Und jetzt zwingen wir Länder wie Griechenland , Portugal, Spanien und Frankreich ebenfalls zu ruinösen Einkommensverlusten und Sparen. Die natürliche Folge ist ein Rückgang der Binnennachfrage und damit verstärkt sich die volkswirtschaftliche Krise in den Ländern. Und das hat keiner gewusst? Komisch die alternativen Ökonomen schon, nur deren Meinung passt bisher nicht ins neoliberale Weltbild. -Joachim F. Gogoll-